Ein kohlenhydratreicher, gut verträglicher Vorabend mit ausreichend Salz, dazu ein leichtes, vertrautes Frühstück zwei bis drei Stunden vor dem Start, legen das Fundament. Vermeide Experimente, trinke moderat vor, packe erste Stunden bereits erreichbar ans Rad. Ein kurzer Check der Magenlage vor Abfahrt spart später Notstopps und hält deinen Plan vom ersten Kilometer an stabil.
Markiere Brunnen, Tankstellen und Cafés in der Karte. Nutze große Flaschen, ein kompaktes Nachfüllpulver- oder Tabletten-Set und bezahle kontaktlos, um Stopps kurz zu halten. Teile die Strecke mental in Abschnitte, prüfe Vorräte regelmäßig und ergänze lieber früh als spät. So bleibt der Fluss erhalten, die Gruppe zusammen und die Leistungsfähigkeit verlässlich planbar bis zur Ziellinie.
Ein Fahrer startete vorsichtig mit 60 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde, steigerte nach zwei Stunden auf 80 Gramm und trank 600 Milliliter mit 600 Milligramm Natrium pro Stunde. Ergebnis: stabile Wattwerte, kein Hungerloch, klarer Kopf am letzten Anstieg. Seine Lektion: rechtzeitig nachfüllen, Rezepte simpel halten, und Portionskontrolle schon in der Trikottasche vorbereiten.
Beim Bikepacking zählte vor allem Wiederholbarkeit: identische Mischungen, feste Nachfüllroutine an Supermärkten, und abends salzbetonte Mahlzeiten. Kleine, aber konstante Koffeindosen statt seltener großer Peaks. Ergebnis: weniger Magenüberraschungen, verlässliche Morgenbeine und mentale Ruhe. Die Erkenntnis: Einfachheit schlägt Exotik, besonders wenn du müde, hungrig und weit weg vom nächsten Laden bist.
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